Ramajis Übergang 776-845

Mein spirituelles Protokoll:

Aufstieg in die Dunkelheit

(LOC 776 to LOC 845)

Meine dunkle Leere der unbekannten Passage

Kurz bevor dieser leeren Passage durch die Dunkelheit des Nicht-Wissen, hat mir ein talentierter spiritueller Freund, Jerry von Kanada (LOC 675), ein vertieftes intuitives Channeling gegeben. Er hat diesen spirituellen Übergang in beachtlichter Detailiertheit vorhergesagt und wie es aussehen würde. Ich werde 2 dieser Emails mit euch teilen.

Diese Leere-Passage markiert den Übergang von LOC 700 in die LOC 800er. Wie ich in einem früheren Kapitel meines spirituellen Journals beschrieb, brachte mich der spirituellen Schock ausgelöst durch die Partnerschaft auf den LOC von 776. Als der aktuelle Schritt auf LOC 845 passierte, war mein LOC auf 793. Ich beziehe mich auf den LOC von 776 um mit den vorangegangenen Kapiteln folgerichtig zu sein.

Von 2001 bis 2006, wuchs mein LOC langsam aber kontinuierlich auf den LOC von 793. Das brachte mich in Stellung für den Sprung in die nächste Ebene, die göttliche Dunkelheit der LOC 800er.

Im LOC 800, wird das angehäufte Wissen der 700er verworfen und aufgelöst. Dies geschieht durch das Eintreten in einen einzigartigen Zustand des Vergessens. Du trittst ein in die unwissbare Dunkelheit des Tiefschlafzustand (der kausale Körper).

Die Leute werden durch diese Dunkelheit verwirrt. Viele drehen um. Es scheint so, als wäre da nichts. Aber wenn du in dieser Dunkelheit bleibst und gelassen in der Unwissenheit verweilst, in der Nichtwissen das definierende Attribut ist, steigt der Zeuge (der Beobachter) dieses Nichtwissen auf. Dieser Zeuge ist der super-kausale Körper, das reine „Ich Bin“.

Die erfolgreiche Durchfahrt durch die kausale Dunkelheit resultiert in einer übernatürlichen Klarheit. Du bist an der Türschwelle zum Absoluten. Sogar dieses tiefgreifende reine Wissen des super-kausalen-Körpers, das „Ich Bin“ Gefühl mit der Identität von „Ich bin die Wahrheit“ muss gänzlich ausgelöscht werden. Während das Bewusstsein stabil bleibt, eröffnet sich die ultimative Realität die über dieses finale super-Wissen hinausgeht.

Als das erste Auftauchen aus dem Absoluten, ist dieses Wissen subtil unstabil. Es ist das Wissen jenseits von Wissen. Die Identifikation damit, triggert/erschafft das Erblühen des Universums. Um frei zu sein, müssen wir jegliches Wissen loslassen und vergessen.

So wie bei den anderen Übergängen zwischen den großen spirituellen Ebenen, gibt es viele verschiedenen Variationen von dem, wie Menschen es erleben. Meine dunkle, Leere-Passage des Nicht-Wissens, obwohl dramatisch, war sehr kurzzeitig (in etwas 3 Wochen vom 13. April bis zum 6. Mai 2006)

Manche Leute bemerken gar nichts von diesem Übergang. Andere erinnern sich vielleicht an einen signifikanten Traum. Für Andere, gibt es äußerliche Ereignisse die diesen inneren Shift triggern. So wie z.B. mein Shift von LOC 600 in LOC 700 ausgelöst wurde von meiner damaligen Freundin die mich wegstieß.

Email Austausch: Dunkle Leere Passage durch die Unwissenheit

Weil diese Emails wiederholenden oder unwichtigen Text enthielt habe ich sie für Relevanz und Lesbarkeit überarbeitet. Jerry lebte in Toronto, Kanada. Zu dieser Zeit, lebte ich noch in Las Vegas, Nevada.

Das bemerkenswerte daran ist für mich, dass Jerry in der Lage war meinen spirituellen Übergang vorherzusagen bevor ich wusste dass es passieren würde. Nicht nur das, er wusste Details, die ich erst später im Prozess erfassen konnte. Um Jerry für eine Sitzung zu kontaktieren nutze bitte die Leserempfehlungsemail am Ende des Buches.

Sonntag, 16. April 2006

Betreff: Spirituelles Channeling

Hi Ramaji,

Als wir unser Gespräch beendeten, hatte ich das Gefühl, dass du etwas aufgebracht warst bezüglich des Channelings welches ich dir gab. Zumindest hast du gefühlt, dass es nicht so resoniert hat mit dir, wie die anderen Channelings es taten.

Das was ich gesehen habe, habe ich überprüft und nochmals überprüft und ich bin überzeugt davon dass es korrekt war. Ich sah es als ein sehr positives Channeling, obwohl ich Wörter wie „trockene Periode“ und „in Dunkelheit gehen“ verwendete.

Ich sehe das Gehen in Dunkelheit als ein Anzeichen einer weiteren Entwicklung für dich. Ich weiss, dass du bereits in Non-Dualität lebst und von einer Perspektive der spontanen Nicht-Tuerschaft aus erlebst.

Stell dir den Unterschied vor, zwischen dem Gehen in einem beleuchteten Raum und spontan mit Allem interagierend im Gegensatz zu Gehen im selben Raum ohne sensorischen Input (blind, Ohren zugestöpselt, ohne Tastsinn, ohne Geschmack und Geruchssinn) und trotzdem das Gleiche tuend.

Beide Situationen sind non-dual und haben keinen Tuenden. Nichtsdestotrotz, braucht die zweite Situation eine Vertiefung des Glaubens, eine innere Weisheit. Du bist in der Lage in der Dunkelheit zu gehen, weil du das Licht bist. Du brauchst keine Affirmation oder glückselige Erfahrungen mehr, weil du diese Glückseligkeit selbst wirst.

Du bewegst dich in eine Zeit des „direkten Wissens“ in all deinen Aktionen. Ich glaube dass ist sehr aufregend und etwas auf das man sich freuen kann.

Wie auch immer, es wird einige Gewöhnungszeit brauchen. Wenn du diese Vertiefung, wie ich sie beschrieben habe machst, wird sich die Anpassung zuerst etwas trocken anfühlen.

Im Selbst

Jerry

PS: Ich hatte nicht den Eindruck dass diese Trockenheitsperiode lange dauern wird.

Datum: Montag, 17. April, 2006

Betreff: Mein Mind arbeitet kaum

Lieber Jerry,

Ich wollte etwas länger warten um dies hier niederzuschreiben, aber die Energie es dir zu schreiben war so stark, dem komme ich jetzt nach. Ich glaube du verdienst zutiefst die Bestätigung die ich hier glücklich liefern kann.

Mein Mind arbeitet kaum und es ist schwierig Wörter zusammenzufügen, also falls dass irgendwie nicht so Sinn ergibt, oder es abwegig erscheint, bitte vergib mir. Es fühlt sich an wie eine Arbeit hier zu schreiben, weil der Mind und der Körper sich nicht bewegen wollen, aber ich will es dir jetzt schreiben, weil ich nicht weiss was später sein wird. Im Wesentlichen sind deine Vorhersagen wahr geworden, startend am Sonntag Abend (Gestern, 16. April 2006)

Zuerst, am Samstag, machte es noch keinen Sinn was du sagtest, weil noch nichts davon meinen bewussten Mind erreicht hatte. Du hast mich eine Ebene tiefer als mein bewusster Mind gelesen, offensichtlich.

Ich konnte es nur in Bezug setzen zu meiner Gegenwart und Vergangenheit, und so kann ich ehrlicherweise sagen, dass ich nicht sah was da auf mich zukam. Ich habe keine Anzeichen dafür gesehen.

Jetzt zu meinem Report. Am Sonntag passierte ein Shift, bei dem ein Licht im Kopf (Ajna chakra) anfing, soweit ich das sagen kann, Energie vom Rest des Kopfes und der Sinne abzuziehen. Als Resultat war ich leichtsinnig, schwindlig, fühlte mich schwach und musste mich sehr langsam bewegen. Ich habe auch meine Balance verloren (ich bin nicht hingefallen, aber fast).

Das Licht welches sehr hell und angenehm war, ist jetzt nicht mehr hell, obwohl es noch da ist. Und der Bliss den ich gefühlt habe ist weg.

Stattdessen ist da dieser Energieverlust. Ich fühle mich wie jemand der vom Krankenhaus zurückgekehrt ist um sich zu erholen. Ich begrüße es, dass dieser Shift plötzlich passiert ist, innerhalb von 20 Minuten, letzte Nacht.

Ebenso plötzlich verschwunden war die Motivation, der Enthusiasmus den ich bin Sonntag gefühlt hatte – er verließ mich mit nahezu keinem Nebeneffekt. Es fühlt sich jetzt an, als würde ich schlafwandeln. Es ist schwer für mich meine Augen offen zu halten.

Meine Aufmerksamkeit ist nahezu die ganze Zeit auf meinem Kopfvorderbereich und im Kopf. Gedanken fließen hinaus zu weltlichen Ideen, Plänen usw. aber sie werden ganz schnell zurückgezogen.

Die Aufmerksamkeit kommt zurück zu dem weißen, nicht sehr hellem Licht, welches im Zentrum des Kopfes unscharf leuchtet. Weltliche Gedanken schauen und fühlen sich an wie Geister. Ideen wie weltlicher Erfolg, inklusive dem Schreiben des Buches, erscheinen dumm, sinnlos, absurd.

Für sehr lange Zeit war ich der Zeuge meiner Gedanken, aber das habe ich bis jetzt noch nicht erfahren. Ich hatte Shifts zu meinem 3. Auge, habe dort Licht und Anderes gesehen, aber diesmal scheint es, als würde das 3. Auge die Energie dem restlichen Körper entziehen um sich selbst zu nähren. Am Donnerstag (13. April 2006) als dieser Shift auftrat, war ich in einer Ebene von wunderschönem weißem Licht und Bliss. Diese Schlappheit usw. war nicht vorherzusehen.

Da war ein starkes und eindeutiges Gefühl, dass eine wirkliche Bewegung passiert ist – ein bemerkenswerter Shift – und dass es Zeit brauchen würde um zu stabilisieren. Ich vermute, dass ist jetzt die Stabilisierungsphase, aber es ist nichts, worüber ich gehört, gelesen, gedacht oder vermutet hätte.

Bzgl. meines Buches (mein kommerzielles Schreibprojekt), welches im Channeling beredet wurde und dem plötzlichen Mangel an Motivation und Energie, kann ich mich zwar theoretisch weitermachen sehen, aber ich habe keine Ahnung wie ich das machen werde, weil da keinerlei Energie oder Schwung dafür da ist.

Es ist wie wenn ich in einem Nebel wäre, oder bekifft und die Gedanken sind fragmentiert wie Scherben. Wo fange ich überhaupt an ?

Das selbe Gefühl durchdringt mich auch mit allen weltlichen Projekten in denen ich involviert bin oder über die ich nachdenke und plane. Sogar fernsehen – es interessiert mich nicht.

Es ist nicht so, dass ich denke diese Dinge sind „weniger als …“, „schlechter oder illusorischer“. Da ist einfach keine Energie in ihnen oder dafür da. Die Energie wurde meinen gewöhnlichen Gedanken und Emotionen entzogen, und füttert stattdessen dieses innere hungrige Licht. Ich bin nicht einmal daran interessiert ein Buch zu lesen oder im Internet zu sein, was ich normalerweise genieße.

Und weiters ist der Körper gerufen in einer strikten yogischen Meditationshaltung zu sitzen, die Wirbelsäule sehr aufrecht. Die Augen gehen zum 3. Auge-Licht, der Atem stoppt, da ist Stille, mehr oder weniger. Die restliche Zeit, ruhe ich auf dem Rücken liegend, mit dem selben Fokus. Wir sprechen hier von ein paar Stunden … kein Meditationsmarathon…

Es fühlt sich für mich an, als wären seit Samstag 2 Monate vergangen, nicht 2 Tage. Ich kann nicht erklären wieso es sich so anfühlt. Es ist ein starkes Gefühl, wie ein signifikanter Übergang in Zeit mit großen, aber schemenhaften Erfahrungen – und das in nur 2 Tagen.

Auch meine Träume waren betroffen. Ich bin in der Früh aus einem Traum aufgewacht mit dem Gedanken „Ich habe jetzt all die strahlenden Anteile“. In meinen Träumen, welche ich mir teilweise merke, bin ich zu mehreren Leuten gegangen und habe mit ihnen gehandelt bzw. mir erfolgreich glühende Anteile meiner Selbst von ihnen zurückgeholt – Anteile von mir, die sie aus einem Grund anstatt mir hatten.

Der Traum endete mit einem Gefühl von Erfolg, weil ich erfolgreich all die strahlenden Anteile eingesammelt habe und sie jetzt Alle sicher an einem Platz, in meiner Hand waren. Ich denke, die Symbolik ist klar.

Obwohl diese Erfahrungen nicht so angenehm waren, waren sie auch nicht sonderlich schwierig. Es scheint meine weltlichen Funktionen nicht so sehr zu beeinträchtigen – was mir zb. wichtig wäre (meinen Job zu behalten, meine Rechnungen zu zahlen usw.). Ich fühle mich schwach, aber ich sollte in der Lage sein meinen Job zu machen (vielleicht ein bisschen langsamer und vorsichtiger).

Das Andere was passiert ist, was dir gefallen wird denke ich, ist eine Stimme wie die eines Gurus, die mehrmals in meiner Stimme, welche aber nicht meine Stimme ist, gesagt hat „KEINE ANDEREN AUTORITÄTEN“. Was passiert ist, war dass ich dazu tendierte wie üblich meine Bücher zu konsultieren, oder das Internet usw. um externes Wissen zu sammeln bzgl. meiner Erfahrung. Diese Tendenz ist wie eine Informationssucht.

Nachdem ich dieses Informationsding eine Weile gemacht habe, sagte die Stimme ich sollte damit aufhören, und weiters mich auch auf keine irgendeine äußere Quelle oder Person als ein Experte, eine Autorität, Guru zu beziehen, nicht einmal in Bezug auf Geldsachen oder Beruf.

Ich sollte mich auf nicht Nichts und Niemanden beziehen. Ich soll mich nur auf dieses neu empfangene Licht im Innen, als meine einzige valide Quelle von Information, als mein innerer Guru, als mein wahrer Führer und wahrer Experte/Autorität beziehen. Ich denke du verstehst wie sich das auf den Traum von letzter Nacht bezieht, wo ich die strahlenden Teile meiner Selbst von einer Anzahl anderer (mächtigen ? ) Personen zurückforderte.

Hochachtungsvoll, Ramaji

Datum: 18. April, 2006

Betreff: Von Alles zu Nichts

Hi Ramaji,

Du erlebst offensichtlich ziemlich viel gerade. In Respekt für die Aussage die du erhalten hast „Keine äußere Autorität“, werde ich dir dazu keinen Rat geben. Ich habe das starke Gefühl, dass du an der Spitze der Erfahrung bist, von der ich sprach. Der Übergang startet gerade, deswegen kann es desorientierend sein bis du tiefer hineingegangen bist in dieses Level von Bewusstsein, von dem ich sprach. Ich habe das Gefühl, dass du noch mehr Veränderungen erfahren wirst, in diesem Übergang.

Mein Gefühl sagt, dass du dich von dem Gefühl Alles zu sein (zB das Universum) hinbewegst zu einem Gefühl absolut Nichts zu sein. Um genau zu sein, alles wird sich wie nichts anfühlen – zum Beispiel wird es sich anfühlen wie Gehen in der Dunkelheit. Davon wirst du eine Freiheit erfahren die Wenige bis jetzt erfahren haben. Das ist alles was sich derzeit stimmig anfühlt dazu zu sagen. Ich freue mich darauf, von deinen Erfahrungen zu hören.

Im Selbst

Jerry

  1. April 2006

Betreff: Danke für deinen wundervollen Support

Lieber Jerry,

Danke für deine Antwort. Ich finde es bemerkenswert, dass du diesen Transit von Alles zu Nichts so kommentieren/erläutern kannst. Ich hätte nichts davon vorausahnen können, aber was du sagst macht Sinn.

Ich schätze deine Disziplin, deine Erklärung gering zu halten, wegen dem Stirn-Chakra-Befehl. Aber auch dieses kleine Stück ist definitiv sehr hilfreich für mich. Ich würde sagen, es ist genau die richtige Idee um sie mir mitzuteilen.

Die Erfahrung „Alles zu sein“ ist definitiv noch immer eine Art Trennung und ein limitiertes Sein, obwohl es sich non-dual anfühlt und eine große Sache ist. Es ist zuerst sehr faszinierend, verglichen damit festzustecken in der Identifikation mit einer menschlichen, biologischen Maschine, aber es beginnt seine Limitierungen zu zeigen. Deine Einsicht ist verblüffend.

Ich stimme mit dir überein, dass ich mich am Scheitelpunkt befinde … aber von was, ich habe keine Idee. Da ist kein Präzedenzfall, kein Weg es zu empfangen … sollte ich etwas herausfinden wollen, ein Konzept daraus kreiren, ich könnte nicht. Tatsache ist, aufgrund der Natur dieses Prozess ist es nahezu unmöglich herauszufinden um was es geht, es zu analysieren, oder es wirklich zu „verstehen“ in einer Art und Weise dass der Mind zufrieden ist. Da ist allerdings ein bisschen Verlangen danach.

Ich könnte sagen, dass es Nichts ist, und dass es niemanden betrifft, also was kann ich dazu sagen ?

Danke für deine Freundlichkeit und Weisheit. Ich fühle mich zutiefst unterstützt dich als meinen spirituellen Freund und transzendentale Ressource auf dieser unbeschreiblichen Reise zu haben.

Pass auf dich auf, Segen für dich, Ramaji

(Buch „1000“ von Ramaji, Seite 403 bis 413, Übersetzung Gunnar Gressl)